Frage: Wie kann ich mit einer HoTT am aeroflyRC fliegen?

 

Mit einer Graupner/SJ HoTT am aeroflyRC fliegen

Für alle RC-Sender von Graupner/SJ HoTT empfehlen wir einen HoTT-Empfänger und das IKARUS-Interface #3031020. Sie nutzen dabei die Vorteile einer kabellosen Übertragung der Steuersignale.

 

 

 Option #1: Kabellos mit einem Ihrer HoTT-Empfänger

Mittels eines Patchkabels können Sie einen Ihrer eigenen Graupner/SJ-HoTT Empfänger über das PPM-Summensignal (bei Grauner „Sum-0“ genannt) mit dem IKARUS-USB-Interfaceset #3031020 verbinden.

Dafür geeignete Empfänger sind ein Gr-12, Gr-16, GR-18, Gr-24 und Gr-32.
Ob Ihr Empfänger geeignet ist können Sie so überprüfen: Sehen Sie nach, ob Sie im Telemetrie-Menü Ihres Graupner-Senders den Empfänger bei „CH OUT TYPE“ auf „SUMO“ umstellen können. Wenn nicht, dann bieten wir Ihnen auch einen fertig programmierten Empfänger GR-12 an.

Die Vorteile dieser Lösung:

  • Sie nutzen bis zu 12 Kanäle des Empfängers über ein einziges Verbindungskabel (Patchkabel)
  • Der Empfänger wird über das USB-Interface mit Strom versorgt.
  • Im USB-Interfaceset ist das USB-Interface und das Patchkabel enthalten.

 

 Option #2: Kabellos im Set mit HoTT-Empfänger

Im IKARUS-Internetshop bieten wir Ihnen ein Set mit HoTT-Empfänger #3031081 und auch einen HoTT-Empfänger einzeln #3031080 an. Die Empfänger sind fertig programmierte GR-12 HoTT-Empfängern mit Sum-0 an Kanal 6. Diesen Empfänger können Sie auch zum Fliegen eines RC-Modells nutzen.

Die Vorteile dieser Lösung:

  • Sie brauchen sich nicht um die Programmierung des Empfänger zu kümmern.
  • Sie benötigen keinen Sender mit Telemetrie-Menü (mc-16 oder höher)
  • Der Empfänger wird über das USB-Interface mit Strom versorgt.
  • Im Set ist das USB-Interface und das Patchkabel enthalten.

Grundeinstellungen am HoTT-Sender für den aeroflyRC

Die Graupner/SJ HoTT-Sender bieten sehr viele Optionen für die Programmierung eines RC-Modells. Um mit einem RC-Sender am aeroflyRC zu fliegen, reicht für den Beginn ein Modellspeicher mit wenigen Grundeinstellungen aus. Nachfolgend beschreiben wir eine Lösung für den erfolgreichen Einstieg am aeroflyRC

  • Binden Sie den Empfänger an den Sender.
  • Legen Sie im Modellmenü einen neuen Modellspeicher an.
  • Vergeben Sie einen Namen wie z.B. „aeroflyRC“.
  • Bei der anschließenden Auswahl der Modelltypen wählen Sie das Symbol für ein Motormodell, auch wenn Sie Segler oder Helis am aeroflyRC fliegen wollen. Die Auswahl bei Delta und V-Leitwerk belassen Sie in jedem Fall bei „Nein“.
  • Wenn Sie weitere Funktionen wie Fahrwerk und Klappen vom Sender aus steuern wollen, dann bestimmen Sie auch hier gleich zusätzliche Geber. Legen Sie für Klappen oder Fahrwerk im aerofly im Sender noch die „Sonderfunktionen“an. Sie brauchen nur über den Servomonitor zu kontrollieren, ob sich die Kanalbalken der zusätzlichen Funktionen bewegen.

Mit dieser Grundeinstellung können Sie nun mit der Kalibrierung im aeroflyRC fortfahren.

Starten Sie dazu den aeroflyRC und klicken im Hauptmenü unter „Steuergeräte“ auf „Neues Steuergerät suchen“. Sie sollten im Anschluss das Interface und die erkannte Kanalzahl gemeldet bekommen und den weiteren Anweisungen zur Kalibrierung folgen. Sollte Sie dabei Probleme haben, folgen Sie bitte diesem Interfacetest.

Wenn Sie später ein Modell im Simulator genau auf Ihre Bedürfnisse einstellen und alle Settings und Mischer im HoTT-Sender vornehmen möchten, dann sollten Sie zunächst einen weiteren Modellspeicher im Sender einrichten. Dort bestimmen Sie z.B. für einen 4-Klappen-Segler die Geber und Servos für 2 x QR und 2x WK. Mit dieser Grundeinstellung starten Sie erneut die Kalibrierung im aeroflyRC und lernen nun auch die zusätzlichen Kanäle ein. Über das aerofly-Menü „Steuergeräte“ und „Regler zuweisen (Profi)“ können Sie die Kanäle für 2 x QR und 4 x WK zuordnen. Danach werden alle Ihre Einstellungen im Sender auch auf das Simulatormodell übertragen. Also auch Reverse, Expo, DR und alle Mischer wie z.B. Querruder auf Wölbklappen.

Alle Details zum Profi-Einstellmeü finden Sie dann in den Handbüchern zum aeroflyRC

support_hott Bitte beachten Sie diese Punkte beim Verbinden eines HoTT-Empfängers mit dem IKARUS-Interface #3031020

  • Der genutze Empfänger oder Satellit muss zuvor an den Sender gebunden werden.
  • Das dreiadrige Kabel wird so in das Interface gesteckt, dass die orange-farbene Ader zur Gehäusemitte zeigt – so wie auf dem Foto rechts.
  • Das dreiadrige Kabel muss empfängerseitig in den Summensignalausgang des Empfängers eingesteckt werden. Der Kanalausgang ist vom Empfängertyp abhängig!
  • Der Empfänger muss ein analoges Summensignal (Sum-0) haben. Daher ist ein Gr-12 geeignet. Am Gr-16 kann das Signal auf Sum-0 über den Sender eingestellt werden. Wichtig: Ein GR-12L, GR-12S oder auch ein GR18-3G erzeugen nur ein digitales Summensignal (Sum-1). Diese Empfänger sind für diesen Einsatz daher nicht geeignet.

Programmierung des HoTT-Summensignals

Bitte beachten Sie, dass der Empfängerausgang auf „SUM-O“ eingestellt werden muss.

TELEMETRIE → EINSTELLEN, ANZEIGEN → RX SERVO TEST → CH OUT TYPE

Diese Einstellung wird direkt vom Sender aus vorgenommen. Details sind den jeweiligen Graupner-Handbücher zu entnehmen.

Wichtig: Einige Graupner-Sender wie z.B. die MX-12 bieten diese Option der senderseitigen Umprogrammierung nicht. In diesem Fall kann der Kanal 6 am GR-12 mit der SMART-BOX (Graupner Best.-Nr. 33700) auf Sum-0 umprogrammiert werden..

Wichtig: Beim GR-12 liegt der Summensignal-Ausgang an Kanalausgang 6, bei Empfängern mit mehr Kanälen meist an Kanalausgang 8 (z.B. GR-16 oder Gr-24). Bitte lesen Sie stets in der Anleitung Ihres Empfängers nach, wo der Summensignalausgang liegt.

Bitte beachten: Sie benötigen für diese Lösung einen Empfänger mit analogem Summensignal (GR-12) oder z.B. GR-16 bei dem Sie einstellen können, ob das Summensignal analog oder digital ist. Die Empfänger GR-12L, GR-12S oder auch GR-12/3G haben kein analoges Summensignal und können auch nicht umgestellt werden.